ABUS TimeShifter – Der schnellste ABUS-Helm aller Zeiten
Daher gibt es keinen einzigen Helm, der unter allen Bedingungen und für jeden Athleten universell die schnellste Wahl ist. Modelle, die in Einzeltests hervorragende Leistungen erbringen, können erheblich an Leistung einbüßen, wenn sich die Haltung des Fahrers ändert oder wenn ein anderer Fahrertyp getestet wird.
ABUS hat sich bewusst dafür entschieden, keine allgemeinen Wattangaben zu machen. Stattdessen wurde der neue TimeShifter in einem mehrstufigen Prozess mit 112 CFD-Simulationen, 194 Windkanaltests und 39 Tests auf der Radrennbahn entwickelt. Das Ziel war nicht, einen Helm für eine perfekte Laborposition zu entwickeln, sondern den schnellsten ABUS-Helm für eine möglichst breite Gruppe von Fahrern und für realistische Wettkampfbedingungen.
Schweizer Präzision trifft auf ABUS-Sicherheit
Ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses war die Zusammenarbeit mit dem Aerodynamik-Spezialisten Swiss Side, einem Technologiepartner mit Wurzeln in der Formel 1 und umfassender Erfahrung im Hochleistungs-Radsport und Triathlon.
Dank dieser Zusammenarbeit konnte jede Entwicklungsphase objektiv und datengestützt bewertet werden, von der ersten CAD-Geometrie bis hin zu den endgültigen Serienprototypen. CFD-Analysen, Windkanaltests und Tests auf der Radrennbahn wurden systematisch kombiniert, um zuverlässige Schlussfolgerungen über Leistungssteigerungen in der Praxis zu ziehen. Dank des Know-hows und der Expertise von Swiss Side konnte ABUS messbare Fortschritte erzielen. „Als wir feststellten, dass für einen sehr großen Teil der getesteten Athleten kein anderer Helm schneller war, bedeutete das für uns den Wendepunkt.“
Multi-Position-Ansatz
Bei Zeitfahren bleiben Kopf- und Armpositionen niemals statisch. Ermüdung, Streckenprofil und Wettkampfdynamik sorgen ständig für Positionswechsel, die sich direkt auf die Aerodynamik auswirken. Um diese Realität zu simulieren, entwickelte ABUS den TimeShifter mithilfe eines reproduzierbaren Dummy-Aufbaus mit vier realistischen Fahrpositionen:
• Kopf hoch (Head Up) und Kopf tief (Head Down)
• Arme flach (Flat Arms) und Arme schräg (Angled Arms)
Diese Kombination bildete die Grundlage für alle CFD- und Windkanaltests. Das Ziel war es, eine „robuste“ Aerodynamik zu realisieren: einen Helm, der innerhalb eines realistischen Bereichs von Kopf- und Armpositionen durchweg niedrige Luftwiderstandswerte liefert.
Das Ergebnis: eine deutliche aerodynamische Verbesserung gegenüber dem GameChanger TT 1.1 mit einer geschätzten Einsparung von 10,5 bis 14,7 Watt bei 50 km/h, während gleichzeitig die Kühlung um bis zu 13 % verbessert wurde.
So erzielst du als Athlet folgende Zeitgewinne:
Olympisches Zeitfahren (ca. 38 km)
• 34 bis 42 Sekunden schneller als der GameChanger TT 1.1
Challenge Roth (180 km Radstrecke im Triathlon)
• 2:00 bis 3:57 Minuten schneller als der GameChanger TT 1.1
Der genaue Zeitgewinn hängt von den Windverhältnissen ab. Die Daten basieren auf Simulationen mithilfe der Swiss Side Performance Platform.
Bewährt im Profi-Peloton und im Langstrecken-Triathlon
Der TimeShifter wurde nicht nur im Labor entwickelt, sondern von Anfang an in professionellen Wettkämpfen getestet. Movistar-Athleten, darunter Cat Ferguson und Ivan Romeo, waren eng in den gesamten Entwicklungsprozess eingebunden.
Im letzten Entwicklungsjahr des Helms im Jahr 2025 kam der TimeShifter bei WorldTour-Rennen und Elite-Triathlons zum Einsatz. Marlen Reusser trug den TimeShifter bei der Zeitfahr-WM und holte sich den Weltmeistertitel in 43:09 Minuten mit einem Vorsprung von fast 52 Sekunden. Auch der deutsche Triathlet Jonas Schomburg fuhr mit dem TimeShifter bei der Challenge Roth die schnellste Radzeit.
Dual-Visor-Konzept – Zwei Ausführungen. Ein Ziel: eine individuelle Passform.
Der TimeShifter ist der erste Zeitfahrhelm mit zwei austauschbaren Visierformen: Narrow und Wide. Beide Varianten verändern die effektive Breite und Form des Helms und optimieren so das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Helm. Windkanaltests mit Profisportlern haben gezeigt, dass die Wahl des Visiers je nach Schulterbreite und Cockpit-Konfiguration messbare aerodynamische Vorteile bringen kann.
ABUS empfiehlt aerodynamische Tests, um die ideale Visierwahl für jeden einzelnen Fahrer zu ermitteln. Beide Visiere bieten jedoch aerodynamische Vorteile, ohne Abstriche beim Sichtfeld oder bei der Belüftung zu machen.
Fakten & Merkmale
• Zwei Größen: M (54–58 cm) und L (57–61 cm)
• Farben: Velvet Black und Polar White
• Identische aerodynamische Außenschale für beide Größen
• Dual-Visier-Konzept (Narrow & Wide)
• Cut Visor für Athleten mit einer besonders tiefen Zeitfahrhaltung
• Forced Air Cooling System (CFD-optimiert)
• In-Mold-Konstruktion (EPS + PC)
• Zoom™ Spin-Verstellsystem
• Magnetischer FIDLOCK-Verschluss
• UCI-zugelassen und TÜV-zertifiziert (CE 1078)
• Gewicht: 480 g (Größe M) und 505 g (Größe L)
• Preis: 599,99 €

